Historie

Die Steinbeis-Stiftung ist heute mit ihrem Netzwerk weltweit im Wissens- und Technologietransfer aktiv. Den Grundstein dafür legte der Namensgeber Ferdinand von Steinbeis schon im 19. Jahrhundert: sein Engagement als Wirtschaftsförderer dankten ihm Unternehmer mit einem finanziellen Beitrag, der die Gründung der ersten Steinbeis-Stiftung 1868 zur Förderung der gewerblichen Ausbildung von Jugendlichen möglich machte.

Nachdem sich die Stiftung während der Inflation 1923 aufgelöst hatte, erwachte sie 1971 als Stiftung bürgerlichen Rechts zu neuem Leben. Die Stiftung hatte die Förderung der mittelständischen Wirtschaft in Baden-Württemberg zur Aufgabe und nutzte dafür sogenannte Technische Beratungsdienste an baden-württembergischen Fachhochschulen, die Ansprechpartner für kleine und mittelständische Unternehmen waren.

1983 übernahm Johann Löhn den Vorstandsvorsitz der Steinbeis-Stiftung. Die Stiftung wuchs schnell. Löhn setzte auf die Gründung von sogenannten Transferzentren (zunächst an Fachhochschulen in Baden-Württemberg), die Beratung und konkrete Projektarbeit für Kunden anbieten. Heute gibt es Zentren innerhalb aller Hochschularten und an zahlreichen Forschungseinrichtungen.

2004 gab Johann Löhn den Vorstandsvorsitz ab. Ein vollständig hauptamtlicher Vorstand übernahm die Führung der Steinbeis-Stiftung und der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer.

Seit 2005 bündeln die neu gegründete Steinbeis Beratungszentren GmbH sowie die Steinbeis Forschungs- und Entwicklungszentren GmbH die Kompetenzen für Beratung und Coaching sowie markt- und transferorientierte Forschung und Entwicklung.